HC Goldach-Rorschach : HC Amriswil 31:11

Motiviert von den letzten drei Siegen reisten die HCA Damen vergangenen Samstag nach Goldach. Die Damen des HC Go-Ro stehen nach Verlustpunkten an der Tabellenspitze. Da sie das Hinspiel in Amriswil nur knapp für sich entscheiden konnten, durfte man gespannt sein auf die Reaktion des Heimteams.

Diese waren hervorragend eingestellt und von Anfang an konzentriert. Die Amriswilerinnen hingegen waren noch nicht ganz wach und bekamen die Heimstärke der Damen des HC Go-Ro zu spüren. Schnell waren diese mit 3-4 Toren in Front. Auch im weiteren Verlauf konnten sie ihr schnörkelloses Spiel durchziehen und den Vorsprung ausbauen. Die Gäste aus Amriswil hingegen kamen nicht in Schwung. Im Angriff bissen sie sich an der guten Verteidigung die Zähne aus und scheiterten auch aus guten Positionen an der Torhüterin. Hinzu kamen viele Fehlpässe, welche das Heimteam schnell in Gegenstosstore umwandelte. So war es wenig verwunderlich, dass nach der ersten Halbzeit das Spiel, zumindest resultatmässig, entschieden war.

Dennoch wollte man sich in der zweiten Halbzeit noch etwas steigern und immerhin etwas Resultatkosmetik betreiben und ohne Druck aufspielen. 

Teilweise funktionierte dies sehr gut und man konnte die gute Verteidigung des HC Go-Ro aushebeln. Leider landeten aber auch in der zweiten Halbzeit wieder Bälle direkt bei den Gegnerinnen und diese musste man nicht zweimal bitten, die Tore zu werfen.

Schluss und endlich mussten sich die Amriswilerinnen mit einer Kanterniederlage aus Goldach verabschieden. Dennoch hatte sie Grund zum Feiern. Da die Flawilerinnen ihr Spiel gegen Weinfelden verloren, haben sich die Amriswilerinnen den Ligaerhalt gesichert. Befreit können sie nun die letzten vier Spiele in Angriff nehmen.

Mit dem KTV Wil erwartet man nächsten Samstag ein Team, welches ebenfalls im Mittelfeld, einen Platz vor den Amriswilerinnen, platziert ist. Mit einer guten Leistung sollen die 2 Punkte in der heimischen Halle behalten werden.

Es spielten: Lüthi; Baldinger, Forster, Gadelhak, Koster, Lüthi, Moser, Müller, Schneider, Sigel, Wagner, Zaffonato

HC Amriswil : LC Brühl 16:12 (8:5)

Nach dem guten Start ins neue Jahr und einer zweiwöchigen Spielpause waren am vergangenen Samstag die Handballerinnen des LC Brühl in Amriswil zu Gast. Das Hinspiel konnten die Brühlerinnen noch für sich entscheiden. Dennoch kommen sie nur langsam vom Tabellenende weg und sind zur Zeit auf dem zweitletzten Zwischenrang platziert. Die HCA Damen wussten aber um die starken Auftritte der Brühlerinnen in den letzten Partien und man wollte mit einer konzentrierten Leistung über 60 Minuten die Punkte in der eigenen Halle behalten.

 

Die Partie startet ausgeglichen und beide Teams standen gut in der Verteidigung, so dass die Tore eher spärlich fielen. Den heimischen Amriswilerinnen lief es aber etwas besser und sie konnten sich Mitte der ersten Halbzeit mit 2 Toren absetzen. Die Brühlerinnen scheiterten gleich zweimal vom Siebenmeterpunkt, womit sie den Rückstand nicht verkürzen konnten. Konzentriert versuchten die HCA Damen den Gegner im Griff zu halten. Leider wurde nicht immer gut zurückgelaufen, was der LC Brühl durch ihren starken Rückraum auszunutzen wussten. Nichts desto trotz kämpften das Heimteam beherzt weiter und konnte mit einer 8:5 Führung in die wohlverdiente Pause gehen.

 

Nun galt es, den erkämpften Vorsprung nicht leichtfertig zu verspielen und nochmals 30 Minuten konzentriert zu kämpfen. Doch nun fehlte im Angriff vielfach der Druck aufs Tor und die offensiv ausgerichtete Verteidigung der Gäste nahm den Amriswilerinnen jeweils früh den Schwung. Unplatzierte Würfe konnten die Brühlerinnen nutzen und so die zweite Welle lancieren. Aus diesem Tempospiel verkürzten sie den Rückstand nun kontinuierlich. So betrug der Vorsprung für die HCA Damen nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit lediglich noch ein Tor. Der Faden schien nun gerissen zu sein, konnten die Brühlerinnen kurze Zeit später sogar den Führungstreffer zum 10:11 erzielen. Doch nun waren die Amriswilerinnen wieder hellwach, konnten sich aus der kurzen Baisse retten, ergatterten in der Verteidigung den Ball und ruck zuck stand es wieder 12:11 für das Heimteam. Diese standen nun in der Verteidigung hervorragend und konnten sich auch auf die Torhüterin verlassen. Den Gästen aus St. Gallen gelang während mehr als 15 Minuten nur noch ein Tor. Da die Amriswilerinnen im Angriff wieder konsequenter Richtung Tor gingen und die Chancen zu nutzen wussten, konnte man sich einen 4-Tore-Vorsprung erspielen. Somit konnten die HCA Damen am Schluss den erkämpften Sieg feiern, was auch gleichzeitig bedeutet, einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Ligaerhalt geschafft zuhaben. Erfreulich auch, dass man die Juniorinnen-Torhüterin, welche ihr Debüt bei den Damen hatte in den letzten Minuten noch einsetzen konnte.

 

Nächste Woche reisen die HCA Damen zum schwierigen Auswärtsspiel gegen die SG Goldach-Rorschach. Beim Hinspiel hatte man die SG an Rande einer Niederlage gebracht, man darf also gespannt sein auf die Reaktion der SG. Zudem haben es die Damen des HC Go-Ro durch die Niederlage von Kreuzlingen wieder in der eigenen Hand, die Tabellenführung zu übernehmen.

 

 

Es spielten: Lüthi, Rickenbach; Baldinger, Forster (1), Gadelhak (1), Koster (3), Lijovic (5), Lüthi, Müller (2/1), Schneider, Siegwart (3), Sigel, Wagner, Zaffonato (1)

 

Nächstes Spiel: 18.02.2012, 17.15 Uhr

SG Goldach-Rorschach : HC Amriswil, Wartegg Goldach

SG Uzwil/Gossau 1 : HC Amriswil 15:17 (11:9)

Motiviert vom Sieg gegen den SC Frauenfeld reisten die HCA Damen am Samstag nach Uzwil. Die Damen der Spielgemeinschaft sind unmittelbar vor den Amriswiler Handballerinnen klassiert und mit einem Sieg könnte man in der Rangliste einen Platz gut machen. Doch dazu bedarf es während 60 Minuten eine konzentrierte Leistung. Denn die SG startete mit 2 Siegen hervorragend in die Rückrunde.

Beide Teams brauchten etwas Eingewöhnungszeit, so dass es nach 5 gespielten Minuten nur gerade 1:1 stand, wobei die SG durch einen Penalty das erste Tor erzielen konnte. Auch weiterhin war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei welchem sich vorerst kein Team absetzen konnte. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste mit schön erspielten Toren mit 4:6 in Front schiessen. Leider wurde danach die Verteidigung etwas nachlässig und man liess sich durch simple Kreissperren ausspielen. So war der Vorsprung nach weiteren 5 Minuten wieder dahin und die heimische SG Uzwil/Gossau konnten zum 8:8 ausgleichen. Auch im Schlussspurt machte die SG mehr Druck und konnte sich sogar mit 2 Toren absetzen. Bei den Gästen aus Amriswil passte in dieser Phase weder in der Verteidigung noch im Angriff viel zusammen. Zur schwachen Verteidigung kam auch ein Angriffsspiel, bei welchem wenig Druck aufs Tor gemacht wurde. So musste man mit einem 2-Tore-Rückstand in die Pause.

Verloren war natürlich noch lange nichts, die Partie war offen und mit einer konzentrierten Leistung im Angriff und vor allem wieder eine Steigerung in der Verteidigung konnten in Uzwil noch Punkte geholt werden.

Die Amriswilerinnen starteten eigentlich gut in die zweite Halbzeit, erspielten sich viele gute Torchancen, doch der Torhüterwechsel der SG war nicht zu Gunsten der Gäste. So schien es eher, als die Gäste die Torhüterin einwarfen. Da man aber in der Verteidigung wieder zu Sicherheit zurückgefunden hatte, kam das Heimteam zu wenigen Torchancen. Erst nach 5 Minuten und viele Chancen später konnten die HCA Damen das erste Tor der zweiten Halbzeit zum 11:10 erzielen. Es lag alles drin für die Gäste. Die SG Uzwil/Gossau lag zwar immer etwas in Front, doch mehrheitlich waren es die Gäste aus Amriswil, welche das Spiel übernahmen und auch in Unterzahl einen wichtigen Treffer erzielen konnte. Aus der kompakten Verteidigung heraus, lancierten die Amriswilerinnen ihre Gegenstösse, womit man dann in der 50. Minute den Ausgleich zum 14:14 schaffte. Das Spiel war wieder offen und an Spannung nicht mehr zu überbieten. Hinzu kam, dass das Heimteam eine Zeitstrafe kassierte, womit der Vorteil auf Seiten der Amriswilerinnen lag. Dies konnte man dann auch ausnutzen und mit 15:14 in Führung gehen. In der Verteidigung wurde jetzt noch einen Zacken zugelegt und die SG mussten unter Druck aufs Tor werfen. Da konnte man sich auch auf die Torhüterin verlassen, welche diese Chancen zunichte machte. Die letzte Spielminute war angebrochen, jetzt nur nicht noch den Ball verlieren und einen einfachen Gegentreffer zulassen. Die Trainer nutzten das Timeout und stellten die Spielerinnen auf die letzten Sekunden ein. Auch hier war das Ziel, den Ball möglichst lange in den eigenen Händen zu halten und nicht fahrlässig zu vergeben. Fast wären die Gäste mal wieder daran gescheitert, doch der Ball landete mit etwas Glück doch noch bei der Kreisspielerin. Mit dem letzten Wurf der Partie konnte sie zum Endstand von 15:17 einnetzen. Es verblieben zwar noch wenige Sekunden, doch das Heimteam vermochte nichts mehr zu machen und mussten sich von den Amriswilerinnen geschlagen geben.

Nun steht etwas Erholung bevor, gleich zwei Wochenende haben die HCA Damen spielfrei, ehe es dann am 11.02.2012 gegen den LC Brühl geht.

Es spielten: Lüthi; Baldinger, Forster, Gadelhak (3), Koster (5), Lijovic (1), Lüthi, Moser (1), Müller (2), Schneider (1), Siegwart (3), Sigel, Wagner (1), Zaffonato (1)

Nächstes Spiel: 11.10.2012, 17.30 Uhr
HC Amriswil : LC Brühl, Oberfeld Amriswil

HC Amriswil : SC Frauenfeld (8:6) 16:14

Nach der verbesserten Leistung gegen den Leader, wollte man letzten Samstag gegen die Damen des SC Frauenfeld punkten. Die Damen aus der Kantonshauptstadt waren kein unbekanntes Team. Nicht nur in der Meisterschaft mussten die Amriswilerinnen bereits einen Punkt lassen, sondern auch im Cup scheiterten die HCA Damen mit einer schwachen Leistung an den Frauenfelderinnen. Doch dieses Mal wollte man die Punkte in Amriswil behalten.

Der Start in die Partie glückte den Amriswilerinnen sehr gut. Die überraschenderweise offensive Verteidigung der Gäste tat Lücken auf, womit man die ersten Tore erzielen konnte. Mit Zug aufs Tor und gut gespielten Abläufen konnten die Amriswilerinnen die Verteidigung aushebeln und die Chancen nutzen. In der Verteidigung gab man ebenfalls Gas und die Gäste kamen nur zu wenig Chancen. Trotzdem kamen sie in der Startphase gleich zu zwei Penaltys, welche die glänzend aufgelegte Torhüterin parierte. So lag man Mitte der ersten Halbzeit mit 5:3 in Führung. Danach schlichen sich einige Fehler ein. Im Angriff fehlte der Druck, was dann zu ungenauen Abschlüssen führte. Die Frauenfelderinnen nutzten ihre Chancen, liefen Konter und konnten den Rückstand kontinuierlich verkleinern. Der Ausgleich lies auch nicht mehr lange auf sich warten. Doch nach dieser Baisse fanden die Amriswilerinnen zurück und konnten mit einer 8:6 Führung in die Pause gehen.

Nun galt es in der zweiten Halbzeit nochmals ruhig und konzentriert zu spielen, damit man am Schluss die zwei Punkte zu Hause behalten konnte.

Die zweite Halbzeit war dann sehr ausgeglichen, wobei die Amriswilerinnen stets in Front lagen. Meistens mit 2-3 Toren Vorsprung konnte man das Spiel mehrheitlich kontrollieren. Doch mit zwei 2-Minuten-Strafen innert kürzester Zeit liess man die Gäste wieder herankommen. So wurde es 10 Minuten vor Schluss nochmals spannend, da die Frauenfelderinnen den Anschlusstreffer zum 12:11 erzielen konnten. Mit viel Kampfgeist konnten die Amriswilerinnen dann den Vorsprung durch Konter und einen weiteren gehaltetenen Penalty wieder ausbauen. Kurz vor Schluss konnte man gar auf 16:13 erhöhen, was dann zum erhofften Sieg reichte. Leider konnten die Frauenfelderinnen durch eine Unachtsamkeit in der Verteidigung noch das 16:14 erzielen.

Froh über die beiden Punkte war der Startschuss gefallen für einen gelungenen Fondueplausch im Oberfeld.

Schon nächsten Samstag geht es gegen die SG Uzwil/GOssau wieder weiter. Auch hier liegen wieder Punkte drin.

Es spielten: Lüthi; Baldinger, Gadelhak (1), Koster (4), Lijovic (4), Lüthi, Moser (1), Müller (2/1), Schneider (2), Siegwart (1), Sigel, Wagner (1), Zaffonato

Nächstes Spiel: 21.01.2012, 18.30 Uhr
SG Uzwil/Gossau: HC Amriswil, Uzwil bzu

HC Amriswil : HSC Kreuzlingen (7:9) 13:20

Nachdem das letzte Jahr mit einer bitteren Niederlage gegen Kreuzlingen geendet hat, traf man gleich im ersten Spiel im neuen Jahr wieder auf die Damen vom HSC Kreuzlingen. Nur wollte man es dieses Mal im heimischen Oberfeld um einiges besser machen und wollte das Spiel so lange wie möglich ausgeglichen halten.

Zwar fanden die Gäste den etwas besseren Start, dennoch war es kein Vergleich zum Hinspiel. Da geriet man noch innert kürzester Zeit mit 6:0 im Rückstand, dieses Mal war man nach 10 Minuten mit 3:4 an den Gästen dran. Im Angriff spielte man ruhig und konzentriert. Auch die früh angesetzte enge Deckung auf eine Rückraumspielerin lösten die Amriswilerinnen recht gut und konnten so immer wieder den Anschlusstreffer erzielen. Da die Gegenstösse bei den Kreuzlingerinnen meist durch Ballverluste beendet wurden, hatten sie aus dem Spiel heraus sichtlich Mühe gegen die kompakte Deckung der Amriswilerinnen. Somit lag das Heimteam auch nach 25 Minuten nur mit 6:7 im Rückstand. Durch einige Unkonzentriertheiten eröffneten die Amriswilerinnen den Gästen gegen Ende der ersten Halbzeit noch ein paar Chancen, welche sie auch konsequent zur 7:9 Pausenführung ausnutzten.

Trotz dem Rückstand durften die Amriswilerinnen mit dem Pausenstand zufrieden sein. Wer hätte das gedacht nach der klaren Niederlage im Hinspiel. Nun wollte man aber mit dem konzentrierten Spiel auch die zweite Halbzeit möglichst lange offen gestalten.

Doch wieder waren es die Gäste, die etwas besser aus der Pause zurückkamen. Doch der grosse Lauf der Kreuzlingerinnen kam nicht. Sichtlich nervös nahmen sie sich Würfe aus schlechten Positionen oder verloren den Ball durch ungenaue Anspiele an den Kreis. Leider vermochten die Amriswilerinnen dies nicht konsequent auszunutzen. Hinzu kam noch Abschlusspech, einige Würfe landeten nur an der Torumrandung statt im Netz. Da sich die Gäste aber immer noch nicht an den harzfreien Ball gewöhnt hatten und sie auch die Penaltys nicht wie gewünscht verwerten konnten, war der Rückstand nach 20 gespielten Minuten beim Stand von 12:15 weiterhin bei 3 Toren geblieben. Die Amriswilerinnen hätten also noch 10 Minuten Zeit gehabt, das Spiel sogar noch zu wenden. Man spielte weiterhin ruhig, doch leider waren die Würfe nun zu unplatziert, um Tore zu erzielen. Da man der Torhüterin meist direkt in die Hände warf, konnte diese umgehend den Gegenstoss auslösen. Und da nun auch die Pässe ankamen, konnten die Kreuzlingerinnen das Skore weiter erhöhen. Die Amriswilerinnen wollten die Deckung noch etwas offensiver ausrichten, doch durch die vielen Konter in den letzten 5 Minuten kamen sie fast nicht mehr zum Verteidigen. Schade, dass man sich in 5 Minuten um den Lohn der restlichen 55 Minuten gebracht hatte. Vom 4-Tore-Rückstand kam es zum Endstand von 13:20. Was leider die Gäste etwas besser aussehen liess, als wie sie aufgetreten waren.

Mit einer konzentrierten Leistung vermochten die Amriswilerinnen wie auch schon in vergangenen Spielen gegen Teams aus dem vorderen Teil der Tabelle mitzuhalten. Mit diesem Schwung aus dem ersten Spiel der Rückrunde warten nun nächsten Samstag die Damen des SC Frauenfeld. Mit diesen hat man nach dem 12:12 aus der Meisterschaft und der unnötigen 10:12 Niederlage im Cup noch eine Rechnung offen. Dieses Mal wollen die Amriswilerinnen die Punkte zu Hause behalten. Vorallem im Angriff muss ein Zacken zugelegt werden, damit ein Punktgewinn auch möglich ist.

Es spielten: Lüthi; Baldinger, Forster (1), Gadelhak, Keller, Koster (2), Lijovic (3), Moser, Müller (1/1), Schneider (3), Siegwart (1), Sigel, Wagner, Zaffonato (2)

SC Frauenfeld : HC Amriswil 12:10 (2:6)
HSC Kreuzlingen : HC Amriswil 41:17 (21:6)

Am vergangenen Donnerstag reisten die Amriswilerinnen nach Frauenfeld um das Viertelfinalspiel des HRV-Ost-Cup auszutragen. Die Frauenfelderinnen waren den HCA-Damen ein bekanntes Team, spielte man vor einigen Wochen in einem schwachen Spiel nur gerade 12:12. Die Vorgaben für das Cupspiel waren klar, mit einer gesteigerten Leistung im Angriff wolle man das Halbfinale erreichen.

Das Vorhaben schien zuerst gut aufzugehen, die kompakte Verteidigung mit einer gut aufgelegten Torhüterin vereitelten nach und nach die Chancen der Frauenfelderinnen. Wieder einmal kamen die Gegnerinnen erst mittels Penalty zum ersten Tor. Die Amriswilerinnen taten sich aber vor allem in den zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit schwer und erzielten auch nur wenige Tore. Mit den erspielten Chancen hätte in der Pause ein klarer Vorsprung resultieren sollen. Doch wie so oft scheiterten die HCA-Damen im Abschluss. Beim Stand von 2:6 wurden dann die Seiten gewechselt.

Die Pausenansprache schien genützt zu haben, innert 5 Minuten konnte man sich etwas weiter zum 4:9 absetzen. Doch nun schlichen sich vermehrt Unkonzentriertheiten in der Verteidigung ein und auch das Glück hat sich auf die Seite der Frauenfelderinnen gestellt. So schrumpfte der Vorsprung dahin, dies vor allem, weil man im Angriff keine Tore mehr erzielte. Fehlwürfe und Fehlpässe wechselten sich nun rege ab und die Frauenfelderinnen witterten die Chance. 5 Minuten vor Ende der Partie konnten sie den verdienten Ausgleichstreffer erzielen und dann sogar in Führung gehen. Da die HCA-Damen in der Schlussphase noch eine unnötige 2x 2-Minuten-Strafe einfingen, brachen sie sich das Genick selbst. Am Schluss siegten die Frauenfelderinnen nach einer Aufholjagd mit 12:10 und dürfen sich aufs Halbfinale freuen. Den Amriswilerinnen blieb ein weiteres Mal die Erkenntnis, dass man ohne Tore zu schiessen leider kein Spiel gewinnen kann.

Trotzdem schaute man vorwärts aufs letzte Meisterschaftsspiel der Vorrunde und des Jahres 2011. Gleich am Samstag war man in Kreuzlingen zu Gast. Die Damen des HSC dominierten in dieser Vorrunde sämtliche Gegnerinnen und verliessen den Platz jeweils als Sieger. Man wusste, vom temporeichen Spiel der Damen und wollte mit einer konzentrierten Leistung ein möglichst gutes Spiel zeigen.

Doch da hatten das Heimteam gleich von Anfang an etwas dagegen und riss das Zepter an sich. Die Amriswilerinnen bemühten sich, doch das Spiel war im wahrsten Sinne des Wortes sehr harzig. Vor allem am Anfang tat man sich sehr schwer mit dem klebrigen Ball, sodass man nur durch Gegenstösse der Kreuzlingerinnen innert kürze mit 6:0 hinten lag. Aus dem Spiel heraus kamen die HSC-Damen nicht ganz so eifach zum Erfolg, dennoch war man gegen den starken Rückraum meist machtlos. Da es leider im Angriff nicht merklich besser lief, prasselten die Konter regelrecht auf die Amriswilerinnen ein und die Torhüterin konnte einem fast schon Leid tun. So lag man zur Pause bereits klar mit 21:6 zurück. Ein weiteres Mal eine sehr schlecht Angriffsbilanz, was sich auch in den vielen Gegenstosstoren zeigte. Da der Ausgang des Spiels klar war, konnte man in der zweiten Halbzeit befreit aufspielen. Zwar lief es im Angriff etwas besser, dennoch konnten die HSC-Damen weiterhin einfache Tore erzielen.

Schlussendlich verabschiedeten sich die Amriswilerinnen mit einer klaren Kanterniederlage aus Kreuzlingen. Jetzt gilt es erst einmal, sich etwas zu erholen um dann am 7.1.2012 in die Rückrunde zu starten. Auf die Reaktion der Amriswilerinnen darf man sicherlich gespannt sein, gleich im ersten Spiel sind die Kreuzlingerinnen zu Gast und eine Woche später ist die Revanche gegen Frauenfeld angesagt.

Im Handball der 2. Liga haben in der Gruppe 1 die beiden erstrangierten Teams von Amriswil und Wittenbach ihre Positionen bestätigt. Für den Thurgauer Leader war es allerdings eine echte Zitterpartie, ehe der knappe 21:20-Erfolg gegen Flawil feststand. Am Anfang spielte Amriswil mit einer 5:1- und 8:3-Führung noch sicher auf. Doch dann agierten die Flawiler aggressiver und damit auch erfolgreicher. Die Untertoggenbruger verkleinerten ihren Rückstand kontinuierlich und konnten acht Minuten vor dem Ende erstmals mit 19:18 die Führung übernehmen. Amriswil holte sich die Führung nach einem technischen Fehler des Gegners aber zurück und kam so zum glücklichen Sieg. Mit dem 26:22 gegen Arbon fiel der Sieg von Rover Wittenbach deutlicher und verdienter aus. Schon nach fünf Minuten hatten die St.Galler 6:1 geführt. Nach zehn Minuten lag Wittenbach 8:2 vorne, doch dann fand auch Arbon zu seinem Spiel und holte bis zum 8:9 auf. Zur Pause führte der Favorit dann 15:10 und liess sich in der zweiten Halbzeit nicht mehr in Bedrängnis bringen. In Bedrängnis um den Ligaerhalt ist weiterhin die BSG Vorderland. Die Appenzeller verloren gegen Fortitudo Gossau 23:28 und warten weiter auf ihren zweiten Sieg.

In der Gruppe zwei arbeitet sich Pfader Neuhausen in der Rangliste immer weiter zur Spitze vor. Nach dem 34:21-Auswärtssieg bei Andelfingen sind die Schaffhauser auf dem 2. Platz angelangt, nach Verlustpunkten gar auf dem ersten. Gegen Andelfingen waren die Pfader von Beginn weg das dominierende Team. Zur Pause lagen sie 16:10 vorne wenig später gar 25:13. Die Überlegenheit begründete sich in einer sicheren defensive und einem ideenreichen Offensivspiel. Nach dem 31:25 beim HSC Kreuzlingen ist weiterhin KJS Schaffhausen – mit zwei Spielen mehr als Neuhausen – auf dem ersten Platz. Nach der knappen 23:25-Niederlage gegen den SC Frauenfeld wartet der Tabellenletzte Seen Tigers auch nach acht Runden auf seinen ersten Sieg.

Bei den Frauen in der 2. Liga konnten für einmal die Teams der zweiten Ranglistenhälfte punkten. Amriswil gelang dies mit dem 17:17 gegen das besserklassierte Yellow und Frauenfeld hat dank dem 20:17-Sieg gegen den LC Brühl den letzten Platz an die St. Gallerinnen abgeben können. Die Thurgauerinnen, die in Lara Breu mit ihren sechs Treffern ihre beste Werferin hatten, lagen von Beginn weg in Front, konnten sich aber nie deutlich absetzen. Wil setzte sich trotz der Tatsache, dass die Führung nie mehr als zwei Treffer betrug, knapp 18:17 gegen die favorisierte SG Uzwil/Gossau durch und verbesserte sich dank viel Kampf und Einsatz auf den 7. Platz. fb.

Quelle: Fritz Bischoff

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