Im Handball der 2. Liga haben in der Gruppe 1 die beiden erstrangierten Teams von Amriswil und Wittenbach ihre Positionen bestätigt. Für den Thurgauer Leader war es allerdings eine echte Zitterpartie, ehe der knappe 21:20-Erfolg gegen Flawil feststand. Am Anfang spielte Amriswil mit einer 5:1- und 8:3-Führung noch sicher auf. Doch dann agierten die Flawiler aggressiver und damit auch erfolgreicher. Die Untertoggenbruger verkleinerten ihren Rückstand kontinuierlich und konnten acht Minuten vor dem Ende erstmals mit 19:18 die Führung übernehmen. Amriswil holte sich die Führung nach einem technischen Fehler des Gegners aber zurück und kam so zum glücklichen Sieg. Mit dem 26:22 gegen Arbon fiel der Sieg von Rover Wittenbach deutlicher und verdienter aus. Schon nach fünf Minuten hatten die St.Galler 6:1 geführt. Nach zehn Minuten lag Wittenbach 8:2 vorne, doch dann fand auch Arbon zu seinem Spiel und holte bis zum 8:9 auf. Zur Pause führte der Favorit dann 15:10 und liess sich in der zweiten Halbzeit nicht mehr in Bedrängnis bringen. In Bedrängnis um den Ligaerhalt ist weiterhin die BSG Vorderland. Die Appenzeller verloren gegen Fortitudo Gossau 23:28 und warten weiter auf ihren zweiten Sieg.

In der Gruppe zwei arbeitet sich Pfader Neuhausen in der Rangliste immer weiter zur Spitze vor. Nach dem 34:21-Auswärtssieg bei Andelfingen sind die Schaffhauser auf dem 2. Platz angelangt, nach Verlustpunkten gar auf dem ersten. Gegen Andelfingen waren die Pfader von Beginn weg das dominierende Team. Zur Pause lagen sie 16:10 vorne wenig später gar 25:13. Die Überlegenheit begründete sich in einer sicheren defensive und einem ideenreichen Offensivspiel. Nach dem 31:25 beim HSC Kreuzlingen ist weiterhin KJS Schaffhausen – mit zwei Spielen mehr als Neuhausen – auf dem ersten Platz. Nach der knappen 23:25-Niederlage gegen den SC Frauenfeld wartet der Tabellenletzte Seen Tigers auch nach acht Runden auf seinen ersten Sieg.

Bei den Frauen in der 2. Liga konnten für einmal die Teams der zweiten Ranglistenhälfte punkten. Amriswil gelang dies mit dem 17:17 gegen das besserklassierte Yellow und Frauenfeld hat dank dem 20:17-Sieg gegen den LC Brühl den letzten Platz an die St. Gallerinnen abgeben können. Die Thurgauerinnen, die in Lara Breu mit ihren sechs Treffern ihre beste Werferin hatten, lagen von Beginn weg in Front, konnten sich aber nie deutlich absetzen. Wil setzte sich trotz der Tatsache, dass die Führung nie mehr als zwei Treffer betrug, knapp 18:17 gegen die favorisierte SG Uzwil/Gossau durch und verbesserte sich dank viel Kampf und Einsatz auf den 7. Platz. fb.

Quelle: Fritz Bischoff